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Idee der Partnerschaftsarbeit

Seit 1968 gibt es die Idee der Internationalen Partnerschaften. Damals startete die „Aktion Brasilien“. Viele deutsche Kolpingsfamilien und Diözesanverbände leisteten Entwicklungshilfe für Brasilien und unterhielten Kontakte zu brasilianischen Kolpingmitgliedern. Heute unterhält jeder Diözesanverband wenigstens eine Partnerschaft zu einem anderen Nationalverband. Hier ist der Ort, wo es nicht nur um finanzielle Hilfen, sondern auch persönlichen Kontakt und Austausch geht. Verbandsinterne Fragen, gesellschaftspolitische Entwicklungen, der gemeinsame Glaube sowie die Organisation unterschiedlichster Bildungsangebote stehen hier zur Diskussion.

Partnerschaftsarbeit mit Brasilien

Der Diözesanverband Essen pflegt seit rund 40 Jahren eine Partnerschaft mit Brasilien und zwar mit Piaui im Nord-Osten. Piaui gilt als das Armenhaus Brasiliens. Die Partnerschaft wurde über das Internationale Kolpingwerk vermittelt, das die Aktion Brasilien mit Leben füllen und ausbauen wollte. 2002 kamen die Bundesländer Maranhao und Bahia hinzu. Diese wurden über priesterliche Vermittlung aus Piaui initiiert. In der Partnerschaft mit Brasilien geht es natürlich um finanzielle Unterstützung, die im Kolpingwerk immer als Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird. Darüber hinaus bemüht sich der Diözesanverband alle fünf Jahre eine Partnerschaftsreise nach Brasilien zu organisieren, um so auch die persönlichen Kontakte zu pflegen und intensivieren.

Partnerschaftsarbeit mit Polen

Die Deutsch-Polnische Partnerschaft besteht seit gut 20 Jahren. Auch hier wurde der Anstoß durch das Internationale Kolpingwerk gegeben. Nach dem Fall der Mauer und der Öffnung nach Ost-Europa, kam die Anfrage, wer sich wohl um eine Partnerschaft mit Polen kümmern könnte. Da im Ruhrgebiet durch die Arbeitsbedingungen und damit einhergehende Entwicklungen bereits viele Polen lebten, war es naheliegend im Bistum Essen anzufragen. Der Diözesanverband musste nicht lange überlegen, um sich dieser neuen Herausforderung zu stellen.

 

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