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Heinrich-König-Gedenktag am 21.06.2026

Alljährlich gedenken die Mitglieder der Kolpingsfamilien in Gelsenkirchen ihres Präses Vikar Heinrich König. Von 1935 bis zu seinem Tod im KZ Dachau, am 24.06.1942, war er Präses der Kolpingsfamilie GE-Zentral und der Kolpingsfamilien im Bezirksverband Gelsenkirchen. Er starb an seinem 42. Geburtstag im KZ Dachau an medizinischen Versuchen, die an ihm vorgenommen wurden.

Heinrich König wird beschrieben als ein Seelsorger, der sich am Bild des Heilands orientierte und von der Gottesmutter formen ließ. Seine Sprache öffnete die Herzen zum Vertrauen und machte sie bereit, sich führen zu lassen.
Heinrich König sagte: „…denn ohne die vom Geist und vom Herzen getragene Seelsorge wird keine Wärme mehr entzündet in den Menschen unserer Zeit.“
Heinrich König war in seinem seelsorglichen Dienst von der Frage getrieben, wie der Glaube in die Welt getragen werden könne. Das war eine Frage damals und ist unsere Frage heute.
Sein Beispiel kann jeden von uns ermutigen dazu beizutragen, dass die Frage nach Gott in unserer Zeit noch gestellt wird und Antworten auf diese Frage gesucht und gefunden werden.

Mit diesen Worten eröffnete Karl Evers, KF GE-Zentral, den Gedenkgottesdienst in der Propsteikirche St. Augustinus, an der er seinen priesterlichen Dienst versah.

Nach der Hl. Messe versammelte sich die Gemeinde zum Gebet an der Gedenkstele auf dem Heinrich-König-Platz, die von den Kolpingsfamilien im Jahr 1992 von den Kolpingsfamilien den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt als Mahnmal gestiftet wurde. „Diese Stele ist kein Denkmal für Heinrich König. Sie ist ein Mahnzeichen.

Dieses Mahnmal soll weiterhin den Gedanken des Widerstands gegen jegliche Willkür und Unfreiheit in uns allen lebendig halten und die Erinnerung an alle Opfer der Schreckensherrschaft hier in Gelsenkirchen und in der Welt offenhalten“, sagte Bezirksvorsitzender Klaus Wehrhöfer zu Beginn des Gebets.

Bereits heute laden wir zum Gedenkgottesdienst zu seinem 85. Todestag im Jahr 2027 ein.

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